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In Christus geliebte Brüder und Schwestern,
das größte Ereignis im kirchlichen Leben ist der Kreuzestod und die Auferstehung Jesu Christi. Auf dieses Fest bereiten wir uns jedes Jahr vierzig Tage lang vor, und wollen es würdig feiern. Die Botschaft des Festes lautet: Jesus blieb nicht im Grab und blieb nicht in der Vergangenheit. Jesus Christus lebt und ist an allen Tagen unseres Lebens bei uns. Mit Ihm ist das Leben ganz anders. Seine Liebe erfüllt uns, schenkt uns frische Hoffnung, seine Gegenwart gibt unserem Leben Kraft und Aufschwung und erfüllt unsere Seele mit Dankbarkeit.
Er inspiriert uns, ihm zu antworten, wie es auch der folgende Auszug aus dem im vorigen Jahrhundert von Chiara Lubich geschriebenen Gedicht zum Ausdruck bringt, in welchem sie ihre Worte an Jesus richtete:
Ich liebe dich, weil du in mein Leben kamst,
mehr als die Luft in meine Lungen,
mehr als das Blut in meine Adern.
Du hast Eingang gefunden,
wo kein anderer es vermochte,
als niemand mir helfen konnte,
jedes Mal, wenn ich untröstlich war.
Ja, liebe Brüder und Schwestern, so nah ist uns der auferstandene Jesus und er wünscht eine persönliche Beziehung zu jedem von uns zu haben. Er ist kein ferner Gott, er wohnt tief in unserem Herzen und ruft uns von dort aus. Wenn er die Menge der leidenden Menschen in der Welt sieht, sendet er uns aus der Tiefe unserer Seele, aus der innigen inneren Beziehung mit ihm, damit wir Werkzeuge seiner Liebe werden, sein tröstendes und ermutigendes Wort, damit wir offene Augen haben, um die Leidenden so zu sehen, wie er sie sieht, damit wir seine Hand sind, die die Gefallenen aufrichtet. Die gesamte Fastenzeit und insbesondere die Karwoche haben uns darauf vorbereitet.
Seine Auferstehung und Seine Nähe stärken uns in der Hoffnung, dass nicht das Böse das letzte Wort hat, dass Er mächtiger ist als jedes Übel in der Welt, und festigen unseren Glauben, dass nach dem Tod die Auferstehung kommt.
Seine lebensspendende Botschaft übermittelt Er uns nicht mit lautem Trompetenklang, sondern er spricht zu uns mit der sanften Stimme der Liebe. Damit seine leise Stimme uns erreicht, müssen wir es demjenigen gleichtun, der sich darauf vorbereitet, seine Gitarre zu stimmen, und sehr aufmerksam auf den Klang der Gitarre hört, den er vielleicht im Lärm um ihn herum nur schwer wahrnehmen kann; deshalb legt er sein Ohr an die Gitarre, um den Klang klar zu hören. Mit solcher Aufmerksamkeit sollen auch wir auf die Stimme, auf die Botschaft Jesu, hören. Der Ausbruch des Krieges im Iran, wo so viele Menschen schrecklich leiden, führt uns auch die furchtbare Zerstörung der anderen Kriege vor Augen.
Das spornt uns umso mehr an, die Tatsache ernst zu nehmen, dass wir aus eigener Kraft nicht viel ausrichten können; uns noch fester an den auferstandenen Christus zu klammern, der in unserer Mitte ist und alles tun kann. Lassen wir zu, dass Seine Gegenwart unser ganzes Leben durchdringt. Und wenn Sein vergebender und barmherziger Geist zumindest in den Herzen der Christen Wurzeln schlägt, wenn er ihr Leben durchdringt, dann dürfen wir darauf vertrauen, dass Er das Schicksal und die Zukunft Seiner Kinder in die gute Richtung lenken wird. Gestärkt in dieser Hoffnung wünsche ich allen meinen Brüdern und Schwestern ein gesegnetes und schönes Fest sowie ein Leben voller Dankbarkeit!
Christus ist auferstanden, Christus lebt, Christus ist mit uns. Möge er unseren Verstand und unser Herz erfüllen, in unseren Beziehungen gegenwärtig sein und möge aus der Beziehung zu ihm unser Handeln, unsere Taten hervorgehen!
Ich wünsche uns allen von Herzen, dass wir den Frieden des Auferstandenen in unserem Leben und unter den Völkern erfahren mögen!
Temeswar, am Ostern des Herrenjahres 2026
† Josef,
Bischof von Temeswar
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